Der Weg ist das Ziel


Hello zusammen,
ich bin Max Kulessa. So wie viele habe auch ich in den letzten Jahren wirklich bescheidene Zeiten durchgemacht. Zwei kleine Stöpsel – welche jetzt eigentlich hier auf der Welt rumtanzen sollten – haben es leider nicht geschafft. Dazu eine zerbrochene Ehe, ein angeknacktes Herz und leider noch viel mehr. Durch diese Zeit habe ich mich selbst verloren. Ich redete mir mehr und mehr ein: Max du bist nicht gut genug. Du bist an allem Schuld. Du bist der Fehler in der Gleichung.
Nun hatte ich die Möglichkeit mal eine besondere Reise nur für MICH zu machen. Einfach aufs Rad… Kopfhörer rein.. Musik an und los. In der Zeit habe ich die Reise komplett – und für mich erstmalig – mit einer kleinen „Öffentlichkeit“ über WhatsApp geteilt. All die Anteilnahme hat mich (und tut es noch) jeden Morgen dabei zutiefst übermannt und inspiriert, was mich immer zum Weitermachen bewegt.
Ich habe verschiedene Phasen bei meiner Reise durchlebt. Auf meiner Tour von Koblenz über Köln, Essen, Münster, Osnabrück, Bremen, Cuxhaven und endlich schließlich Hamburg konnte ich mir selbst vor Augen führen, wie viel Wert und Kraft in mir steckt. Ich habe einfach immer weiter gemacht und nie aufgegeben. Dadurch merkte ich, dass ich genauso gut und richtig bin, wie ich nun mal bin 🫶
Als ich dieses Ziel erreichte, ging es für mich weiter Richtung Norden. Von Hamburg über Büsum, Kiel und schließlich Travemünde. Tja Travemünde… der wahrscheinlich schwerste Part der Reise. Ich wollte mich bei meinen beiden Engeln genau dort verabschieden, wo es für meine Partnerin und mich damals am schönsten war.


Ich stellte dort am Strand zwei kleine Kreuze auf, um die beiden genau dort freizugeben – nicht zu vergessen. Mir wurde und wird jeden Tag bewusst, dass in allen schlimmen Dingen immer auch ein Hauch an Hoffnung liegt. Was mich nun zu dem Mann macht, der ich wirklich sein will und dafür bin ich wirklich jedem dankbar 🫶
Die Akzeptanz für das Neue: Jetzt auf meiner Reise u.a. über die Mecklenburgische Seenplatte nach Berlin und dem vorher Erlebten wird mir von Kilometer zu Kilometer mehr bewusst, dass das Gute in mir schon immer geschlummert hat und ich nur nicht stark genug war es richtig raus zu lassen. Ich möchte mich für das Gute in den Menschen und besonders für Kinder und deren Familien einsetzten, die gerade eine schwere Zeit durchmachen – auch wenn ich ggf. niemals selbst Vater in dem Sinne sein werde.
Die Welt ist voller Hass und Leid. Doch wenn man genauer hinschaut steckt in jedem einzelnen von uns irre viel Kraft, Mut und Liebe. Auch das haben mir alle Begegnungen meiner Reise gezeigt.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mich bei meinem Wunsch die Welt – gerade für Kinder – etwas besser zu machen, unterstützt.
Danke an alle für eure Unterstützung 🫶
















