Gemeinnützige UG oder e.V. – Was heißt das genau?
Bereits häufiger kam die Frage auf, warum netzwerk.SOZIAL nicht als eingetragener Verein (e.V.), sondern als gemeinnützige Gesellschaft (gUG) gegründet wurde. Darum hier die kompakte und verständliche Aufklärung. Die Form der gUG gibt es in Deutschland erst seit ein paar Jahren und wird seitdem gerne vor allem von Social Entrepreneurs genutzt, eben Leuten, die Gutes und Nachhaltiges erreichen möchten, ohne einen gewaltigen Gründungsaufwand betreiben zu müssen. Der entscheidende Vorteil ist, dass bei der gemeinnützigen UG nicht wie beim eingetragenen Verein mindestens 7 Gründungsmitglieder vorhanden sein müssen. So können alle Entscheidungen (z. B. über Aktionen und Charity-Kampagnen, oder auch Förderfreigaben) sehr schnell und unbürokratisch getroffen werden, die gesamte Organisationsstruktur bleibt extrem schlank und übersichtlich. Starre Hierarchien, die effektives Handeln oft eher behindern oder zumindest verzögern, gibt es bei netzwerk.SOZIAL pauschal nicht.
Ein wesentlicher Nachteil der gUG ist, dass Mitgliedsbeiträge wie bei Vereinen üblich, NICHT erhoben werden können. Gleichzeitig werden die Voraussetzungen der Gemeinnützigkeit regelmäßig und auch durchaus strenger als bei Vereinen durch die Behörden überprüft. Für den Spender bedeutet das, dass dadurch Transparenz und Spendeneffizienz garantiert sind.