LE TOUR DES TOURS
Mehr als 1.000 Kilometer mit dem Liegerad
Start am 8. Mai 2026 in Le Havre





Ihr könnt euch den Text auch vorlesen lassen:
Eckdaten zum Spendensammeln mit dem Liegerad
Mein Werdegang:
Ich wurde am 25.11.1969 geboren.
1982 lernte ich Patrick auf der Lessing-Realschule in Lennestadt-Grevenbrück kennen und wir wurden die klassischen Schulfreunde.
1986 begannen wir beide eine Ausbildung.
Ich wurde Werkzeugmacher und Patrick Betriebsschlosser.
Jahrelang hatten wir einen losen, sporadischen Kontakt.
Im März 2020 wurde bei mir ein gutartiger Hirntumor direkt am Hirnstamm diagnostiziert.
Die erste Operation war erfolgreich ohne Komplikationen.
Nach der zweiten Operation hatte ich alle Nebenwirkungen die im Vorfeld beschrieben wurden: Doppelbilder, Ataxien, Tremor, Verlust von Wärme – und Kältegefühl und Verlust des Gleichgewichtes.
Das Ergebnis: wirtschaftlicher Totalschaden im Rollstuhl mit Schwerbehinderung G80 und Pflegegrad drei.
2021, mittlerweile war ich etwas mobil mit einem Rollator, wurde mir in der Uniklinik Köln bei einer neunstündigen Wachoperation ein Hirnstimulator implantiert.
2022 kaufte ich mein erstes Liegerad (behindertengerecht).
Am Anfang schaffte ich vier Kilometer (mit E-Unterstützung).
Ein halbes Jahr später bin ich einfach losgefahren und bin den Sauerlandradring ohne Nordschleife gefahren.
Vatertag 2022 traf ich Patrick zufällig in der Dorfkneipe in Würdinghausen.
Hier kam die Idee, eine gemeinsame Radtour zu machen.
Geplant war von Mennekes Kirchhundem einen Starkstromstecker nach Mennekes im Erzgebirge zu bringen.
Aus dieser Grundidee aus einer Bierlaune heraus entstand die Tour durch Ostdeutschland.
2024 waren wir in der Normandie zum D-Day (80-jähriges Jubiläum der Landung der Alliierten) an allen fünf Landungsstränden.
Leider konnten wir die Normandietour nicht gemeinsam beenden, da Patrick aus familiären Gründen die Tour abbrechen musste.
2025 wurde es etwas kleiner und wir organisierten eine Jedermanntour.
Ebenfalls 2025 lernte ich KILOMETER FÜR KINDER kennen.
Ich war zufällig auf einen Beitrag gestoßen und meldete mich für Sauerlandradring 2.0 an (seit zwei Jahren meine Haustrecke).
Hier wurde ich in der Gemeinschaft von Radsportlern zum ersten Mal nicht mit meinem E-Liegerad belächelt.
Hier fand ich die DNA, die zu meinem Zweck der Spendentouren passt.
Außer Einem hat Niemand gedacht, dass meine Ideen Wirklichkeit werden.
Dieser Eine bin ich.
Mein Motto: immer einmal mehr aufstehen als hinfallen.
Nicht träumen und jammern – einfach machen.
Le Tour des Tours 2026 – Wir fahren. Für die, die kämpfen.
2026 steigen wir wieder aufs Rad.
Nicht für Medaillen.
Nicht für Bestzeiten.
Sondern für Kinder und Familien, die jeden Tag mit unfassbarer Stärke ihren eigenen Marathon laufen.
Wir starten in Le Havre, folgen der Seine nach Paris, fahren weiter Richtung Roubaix, über Houplines, Heinsberg und Düsseldorf bis zum Rhein-Weserturm.
Über 1.000 Kilometer.
Wind. Regen. Erschöpfung.
Und kein einziger Moment, in dem Aufgeben eine Option ist.
Denn wir sammeln Spenden für das Kinder- und Jugendhospiz Balthasar in Olpe.
Dort geht es nicht um Tempo.
Dort geht es um Zeit.
Um Würde.
Um Begleitung.
Um Menschlichkeit.
Jeder Kilometer ist ein Zeichen.
Jede Spende wirkt.
Jedes Teilen dieses Beitrags hilft.
💛 Zwei Freunde. Eine Mission.
Wir treten – damit Hoffnung bleibt.
Danke!
Alle Spenden werden durch netzwerk.SOZIAL aufgerundet an das Kinderhospiz Balthasar überwiesen

